Geschichte studieren: Die athenische Demokratie – ein Vorbild?Vortrag
24. Februar 2026, 11:00 Uhr

Foto: CC BY-SA 2.5
Die athenische Demokratie gilt als Ursprung demokratischer Herrschaft – doch wie demokratisch war sie wirklich? Erfahre mehr über die zentralen Verfahrensformen und das politische System des klassischen Athen und über das Studium der Geschichte an der Uni Hamburg.
Zeit und Ort:
24. Februar 2026 von 11:00 bis 11:45 Uhr
Phil-Turm, Hörsaal G, Von-Melle-Park 6
Darum geht’s:
Der Vortrag führt in zentrale Verfahrensformen des klassischen Athen ein: Volksversammlung, Rat der 500, Volksgerichte und insbesondere das Losverfahren zur Vergabe politischer Ämter. Dabei wird erläutert, warum das Los als Inbegriff politischer Gleichheit galt und welche Funktionen es im politischen System erfüllte. Zugleich werden die Grenzen dieser Demokratie kritisch beleuchtet: Wer war beteiligt – und wer ausgeschlossen? Abschließend stellt der Vortrag die Frage nach der Aktualität athenischer Praktiken: Können einzelne Elemente neue Impulse für demokratische Beteiligung geben? Ziel ist eine reflektierte Auseinandersetzung mit einem politischen Modell, das bis heute fasziniert und herausfordert.
Veranstalterin:
Prof. Dr. Kaja Harter-Uibopuu (Professorin für Alte Geschichte; Universität Hamburg, Fakultät für Geisteswissenschaften, Fachbereich Geschichte)